Leseliste 2017

Stand März 6/50

  1. Erebos (Ursula Poznanski)
  2. Stark und alleinerziehen (Alexandra Widmer)
  3. Der Sommer voller Blaubeeren (Mary Simses)
  4. Saeculum (Ursula Poznanski)
  5. Große Ärsche im Klassenzimmer 
  6. Bretonische Flut (J.-L. Bannalec)
  7. Das Paket (Stefan Fitzek)
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Wir…

…gehen in eine neue Runde.

Die Geburt „unserer“ Nichte hat uns beide unabhängig von einander ins Grübeln gebracht, wie wir uns unser Leben und unsere Familie vorstellen.

Für mich war damit eine kleine Krise angebrochen. Wieder befand ich mich mit meinem Kinderwunsch konfrontiert, den ich vor sechs Jahren schmerzlich begraben musste.  Die Situation stimmte mich sehr traurig.

Hätte ich hier schon gewusst, dass mein Partner sich immer mehr in die Idee eines gemeinsamenKindes verliebt, wären mir viele Tränen erspart geblieben.

Als wir dann tatsächlich darüber sprachen, wurde uns schnell klar, dass es unser beider Herzenswunsch ist, gemeinsam Eltern zu werden. Ein Entschluss wurde gefasst, der uns beide sehr glücklich machte und uns frohen Mutes für die ungewisse Zukunft stimmte. Es ist vielleicht nicht vernünftig und sinnvoll, aber es ist wunderschön und ehrlich.

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Zuwachs

In der Familie gab es Zuwachs: Daniels Schwester hat ein kleines Mädchen zur Welt gebracht. Wir freuen uns riesig mit den Eltern und wünschen nur das Beste für die junge Familie ❤️

Und wir vier haben uns auf den ersten Blick in die Kleine verliebt. Keiner wollte sie wieder hergeben. 

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Sommerferien 2016

Sommer 2016

Nach dem frühen Ostern und Pfingsten ließen die Sommerferien dieses Jahr ganz schön auf sich warten, ebenso wie der Sommer. Die paar Tage am Bostalsee über Fronleichnam waren erholsam, aber viel zu schnell vorbei.

Köln

Anfang August machten wir uns nur zu zweit auf nach Köln. Ein romantisches und zu gleich spaßiges Wochenende. Das Geburtstagsgeschenk für meinen Schatz. Leider ging es meinem Bauch in diesen Tagen nicht so gut, so dass wir langsam machen mussten. Nach Ankunft in Köln am Freitagnachmittag ließen wir die Stadt auf uns wirken, gingen abends essen und genehmigten uns ein Eis.
Den Samstag verbrachten wir in der Claudius Therme bei strahlendem Sonnenschein. Wärme und Wärme, Wasser, schwitzen, entspannen – so darf ein Wellnesstag sein.
Wunderbar ausgeruht machten wir uns am frühen Sonntag auf den Weg nach Brühl. Ein Tag im Phantasialand. Mein Schatz, ein großer Fan von Achterbahnen, sollte seiner Leidenschaft nachkommen dürfen. Es war sehr voll und die Wartezeiten teilweise über eine Stunde. Dennoch hatten wir viel Spaß, fuhren mehr oder weniger rasante Gefährte und ließen uns treiben durch den schön angelegten Park. Einziges Manko für mich war, dass man überall dort rauchen durfte.

Mallorca

Eine Woche später starteten wir nach Mallorca und mit im Gepäck viele Premieren.
Der erste richtige Urlaub in dieser neuen Familienkonstellation, der erste Flug für die Kinder und ihr erster Rund-um-sorglos-Urlaub am Strand. Und es wurde so, wie alle gesagt hatten: einfach nur gut. Alle zufrieden, erholt und entspannt. Was will man mehr?

Meer, Pool, Ausflüge, Essen – wir ließen es uns einfach gut gehen, verbrachten entspannte Tage und die Kinder waren so richtig ausgeglichen. Der Wunsch aller ist eine baldige Wiederholung.

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Was kommt nach der Gewissheit

Der Tod gehört zum Leben, das Sterben ist allgegenwärtig: in den Nachrichten, den sozialen Netzwerken und im Freundeskreis. Überall liest und leidet man mit, je nach Gesicht mal mehr, mal weniger. Vielleicht auch je nach Typ. Manche Menschen stehen über diesen Schicksalen, andere können mit jedem mitfühlen. Aber wie ist es, wenn der Tod auf einmal ganz nah und wirklich wird? Wenn man sich unausweichlich mit dem Thema „Sterben“ auseinander setzen muss?

Halb zehn am Samstag Morgen kam der Anruf meiner Mutter. Mein Vater läge wieder im Krankenhaus, nachts mit dem Rettungswagen mit Atemnot eingeliefert. Er läge auf der Intensivstation, ich solle mir aber keine Sorgen machen.
Wie oft ich diese Sätze in meinem Leben schon gehört habe, kann ich nicht sagen. Die Krankheiten meines Vaters bestimmten unser Familienleben. Diverse Krankenhäuser zählen sicherlich zu den TopTen der Orte meiner Kindheit. Das vielleicht ein Grund für meine „bösen“ Gedanken an diesem Vormittag: „Schon wieder!“

Dass es diesmal anders werden soll, wird meiner Mutter und mir erst Anfang der Woche klar. Der Zustand meines Vaters verschlechtert sich zusehends und die Hoffnung schwindet. Glauben, dass das nun das Ende eines langen Leidensweg sein soll, kann ich nicht. Habe ich diese „letzten Male“ doch schon mehrfach erlebt – bisher ohne das bittere Ende.
Während ich diese Zeilen schreibe, sitzt meine Mutter an seinem Bett und harrt aus. Hält seine Hand. Die klaren Momente werden seltener, die meiste Zeit ist er nicht ansprechbar.
Nach Gesprächen über Patientenverfügung und lebenserhaltende Maßnahmen heißt es jetzt warten. Wie lange kann uns keiner sagen.

Es ist wie ein Schwebezustand. Keiner weiß was passiert und wann es passiert. Oder wird sich doch wieder alles zum Guten wenden. Die Hoffnung in mir schwindet von Tag zu Tag und doch gebe ich den Gedanken noch keinen Raum. Ich will nicht denken, ich will nicht fühlen. Dies führt dazu, dass auch ich schwebe. Über mir, über dem Alltag, über meinem Leben.
Der Zustand schwer auszuhalten und doch die Hoffnung, dass sich kein Ende findet. Der traurige Anruf nie kommt.

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„Layers“ von Ursula Poznanski

Die österreichische Schriftstellerin ist eine meiner Lieblingsautorinnen.
Neben ihren genialen Krimis, lese ich auch die Jugendbücher mit großer Begeisterung.


Auch mit „Layers“ ist ihr wieder eine spannende und mitreißende Geschichte gelungen.
Ihre düsteren Science-Fiction Geschichten mit jugendlichen Helden zeigen in schockierender Weise, wohin sich unsere Welt entwickeln könnte.
Technischer Fortschritt hat auch immer seine Schattenseiten.

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„Kühn hat zu tun“ von Jan Weiler

Ein Krimi von Jan Weiler. Mal was anderes, denn bisher hatte ich nur humorvolles wie „Das Pubertier“ von ihm gelesen. Und ich bin begeistert. Sein Kommisar ist bodenständig, überfordert und doch scharfsinnig. Neben der Aufklärung des Mordes an einem alten Mann und der Entführung eines kleinen Mädchens, spielen die Probleme des Kommiars Kühn eine zentrale Rolle. Die Figuren sind glaubhaft beschrieben und entwickeln sich stetig weiter. Wunderbar sind die wirren Gedanken von Kühn bei seinen Versuchen die Verbrechen aufzuklären und seinen Problemen auf den Grund zu gehen.


Weilers Vorliebe für die Beschreibung von seltsam-komischen Situationen fliest auch in dieses Buch ein. Sprachlich top und gut zu lesen. Dazu spannend.

Durchaus empfehlenswert!

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Warcraft – die Bücher

Nachdem wir Anfang Juni den Film „Warcraft“ gesehen haben, wollte ich die Geschichte auch lesen. Der Film hat Lust auf mehr Hintergrund gemacht.

Also fing ich von ganz vorne an: die Vorgeschichte war seit einiger Zeit erhältlich. Die Geschichte der Orks, besonders des Frostwolfklans wurde in schönen Bildern beschrieben, die Charaktere gut gezeichnet. Die Geschichte konnte mich durchaus fesseln, auch wenn ich mir sonst eher schwer tue mit Fantasy.
Auch das Buch zum Film ergänzte den Film und rundete die Geschichte mit Hintergrundwissen ab.

Das erste habe ich auf Deutsch gelesen, das zweite auf Englisch. Das Original war anspruchsvoll und für englisch unglaublich „bunt“. Einige Wörter musste ich tatsächlich nachschlagen.

Jetzt warte ich auf die Fortsetzung und hoffe, dass ich die noch verstehe, wie die erzählte Geschichte von Film und Buch sich mit den Ereignissen in „World of Warcraft – Warlords of Dreanor“ verbinden lässt. Ich hoffe, die Story des Spiels lässt mich da nicht im Stich.

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Ein Jahr danach…

Vor einem Jahr bin ich mit meinen beiden Kindern zur Kur nach Fehmarn gefahren. Wir hatten uns schon sehr auf die drei Wochen an der Ostsee gefreut, wussten wir ja schon seit März, dass diese Tage unseren Pfingsturlaub an der Nordsee und in Hamburg verlängern würden.
Es waren wunderbare Tage, meine Schulkinder integrierten sich ohne Probleme in Schule und Betreuung, so dass sowohl Zeit für mich als auch Zeit für uns drei war. Jeder von uns knüpfte Kontakte, die zum Teil bis heute halten.


Was hat sich getan in diesem Jahr? Welche Vorsätze von damals zeigen heute noch Wirkung, was ist verpufft?

Fangen wir beim offensichtlichsten an: Das Scheitern unserer Ehe und der Neuanfang als Alleinerziehende.

Der erste große Streit und die Ernüchterung war genau am Abend als wir zurück kamen. Ich war am Boden zerstört und hatte keine Kraft mehr. Über den Sommer suchte ich nach Auswegen und Lösungen, wurde aber immer unglücklicher. Im September dann die Trennung – einvernehmlich, die Gefühle füreinander mit den Jahren verpufft.
An dem Wochenende meines 36. Geburtstags zog er aus. Seitdem sehen wir uns nur wenn wir müssen (Weihnachten, Geburtstage der Kinder…). Es funktioniert, den Kindern zu Liebe. Sonst haben wir uns nichts zu sagen.

Sport/Gesundheit
Mit der Kur kam die Motivation für Sport wieder neu auf. Wenige Wochen danach machte ich einen Vertrag im Fitnessstudio. Die ersten drei Monate ging ich regelmäßig zwei bis drei Mal pro Woche. Über den Winter ließ es nach, keine Zeit und ein heftiger Neurodermitisschub. Seit dem Frühling gehe ich wieder häufiger, meist einmal pro Woche.
Mir geht es gut damit, auch wenn ich seit letztem Sommer zugenommen habe, fühle ich mich doch fitter und leistungsfähiger.

Kinder
Die Kinder fanden die Kur so wunderbar, dass sie regelmäßig mit dem Wunsch ankommen, wieder nach Fehmarn zu fahren.
Beide entwickeln sich gut. Die Große hat super Noten in der 5. Klasse am Gymnasium, der kleine schummelt sich durch die 2. Klasse.
Beide hatten im Frühjahr arg mit Heuschnupfen zu kämpfen. Ich tippe auf Birke. Das werden wir die nächsten Jahre beobachten.

Arbeit
Die Arbeit macht immer noch ähnlich wenig Spaß wie vor einem Jahr. Leider konnte ich mir hier keine neuen, eigenen Ziele setzen sondern erledige stupide meine Aufgaben.
So ist eine mögliche Dissertation in weite Ferne gerückt. Schade und irgendwie aber auch nicht. Kann sehr gut ohne einen Doktortitel leben.

Aktionismus
Ich habe noch immer keine ausfüllende Beschäftigung für mich gefunden.
Viel Zeit verbringe ich damit, zu häkeln. Nach einiger Zeit mit fremden Anleitungen, setze ich inzwischen meine eigenen Ideen um oder verbessere die Anleitungen nach meinen Wünschen.
Auch der Garten braucht viel Pflege und ich versuche, mich hier zu betätigen und daraus neue Kraft zu ziehen. Ob das eine längere Motivation wird, weiß ich nicht.

Fazit nach einem Jahr: Vieles hat sich verändert, das meiste zum besseren. Auf in ein zweites Jahr nach dieser Kur, mit einer neuen Liebe und ganz viel Zuversicht.
Und Fehmarn sieht uns bestimmt wieder. Vielleicht nächstes oder übernächstes Jahr als Kur oder als Urlaub. Aber ganz sicher, wir kommen wieder.

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Garten im Juni

Durch den vielen Regen ist der Rasen super angewachsen. Und an allen Ecken und Enden wächst es. Die Rosen blühen und ich habe in einem Beet Stauden gepflanzt.

Es geht langsam voran, aber es geht voran.

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